Wenn Aufzuchtbecken zu Klassenzimmern werden: Meine tägliche Routine mit Jungfischen
Manchmal kommt es mir vor wie ein Klassenzimmer. Morgens Kontrolle, mittags gezielte Fütterung, abends Verhaltensbeobachtung – meine Aufzuchtbecken sind keine Deko, sie sind Lernorte. In diesem Beitrag nehme ich dich mit durch meinen Alltag mit Jungfischen. Was ich täglich prüfe, wann ich füttere, wie ich Wasserwechsel organisiere – und warum Routine für mich der Schlüssel zum Zuchterfolg ist. 1. Früh morgens: Kontrolle ohne Störung Vor dem ersten Kaffee: Taschenlampe in der Hand, still ans Becken. Ich schaue: Schwimmen alle Jungfische normal? Gibt es Verklumpungen? (Hinweis auf Sauerstoffmangel) Farbe und Klarheit des Wassers Ich öffne die Abdeckscheiben nicht – die Ruhephase der Nacht soll nicht abrupt enden. Ich notiere Auffälligkeiten, aber handle noch nicht. 2. Vormittags: erste Fütterung Je nach Alter der Fische variiert mein Futter: 0–3 Tage: Infusorien, Mikroorganismen aus Moos 3–7 Tage:...