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Vom Tümpel ins Becken: Wie ich mein eigenes Lebendfutter draußen sammele

Es war ein Frühlingsnachmittag, als ich zum ersten Mal mit einem alten Käscher an den Dorfweiher ging. Ich hatte gelesen, dass man dort Kleinstlebewesen fangen kann, sogenanntes „Tümpelfutter“. Was ich nicht wusste: Es würde meine Zuchtpraxis grundlegend verändern. Heute nehme ich dich mit in die Welt des selbst gesammelten Lebendfutters – vom richtigen Tümpel über sicheres Sieben bis zum Einsatz im Zuchtaquarium. 1. Was ist Tümpelfutter? Unter „Tümpelfutter“ versteht man eine bunte Mischung aus: Daphnien (Wasserflöhe) Moina (kleinere Daphnienarten) Zyklops (Ruderfußkrebse) Muschelkrebse, Wasserflöhe, Rädertierchen Larven von Zuckmücken oder Eintagsfliegen Sie sind nährstoffreich, regen den Jagdinstinkt an – und sind natürlicher als jedes Frostfutter. 2. Der richtige Tümpel Ideal sind: kleine, sonnige Weiher oder Teiche ohne Fische stark verkrautete Uferzonen stehendes od...

Futter live gezüchtet: So ziehst du deine eigene Artemia-Kultur auf

Artemia-Nauplien sind das Gold der Aufzucht. Sie sind energiereich, winzig, beweglich – und werden von fast allen Jungfischen gierig gefressen. Wer regelmäßig züchtet, kommt an einer eigenen Artemia-Kultur kaum vorbei. In diesem Blogpost zeige ich dir, wie du Artemia erfolgreich ansetzt, erntest und über viele Wochen stabil betreibst – ganz ohne teures Equipment. 1. Warum Artemia? Artemia-Nauplien haben viele Vorteile: hoher Proteingehalt (bis zu 60 %) optimale Größe für viele Arten (0,3–0,5 mm) extreme Reizwirkung auf Fressverhalten fördern Wachstum, Farben, Überlebensquote Ich setze Artemia meist ab dem 4. Lebenstag zu – sobald die Jungfische frei schwimmen und gezielt jagen. 2. Was du brauchst 1 leere PET-Flasche (1,5 L) Luftschlauch + Membranpumpe Meersalz (nicht jodiert) Artemia-Eier (z. B. aus dem Zoofachhandel oder online) Lichtquelle (z. B. Taschenlampe oder Fen...