Wasserwechsel mit System: So vermeidest du Stress und förderst die Zucht
Der Wasserwechsel ist der Herzschlag eines gesunden Aquariums. Doch viele Aquarianer machen ihn entweder zu selten, zu hektisch oder zu technisch. In der Zuchtpraxis ist das fatal. Denn bei empfindlichen Arten kann ein falscher Wasserwechsel nicht nur den Laich zerstören, sondern auch das Verhalten der Tiere nachhaltig beeinflussen. 1. Warum der Wasserwechsel mehr ist als nur Pflege Ein Zuchtbecken ist ein empfindliches Biotop. Anders als Showbecken wird es meist stärker gefüttert, enthält weniger Pflanzen und hat eine deutlich höhere organische Belastung. Jungfische produzieren feinen Kot, Futterreste reichern sich an – und die biologische Belastung steigt schneller, als man denkt. Ein gut geplanter Wasserwechsel stabilisiert das Milieu, ohne es zu stören. Er reduziert Ammonium, Nitrit, Nitrat und organische Säuren. Gleichzeitig wird Sauerstoff zugeführt und der natürliche Rhythmus der Tiere unterstützt. Manche Arten – etwa südamerikanische Zwergbuntbarsche –...