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Der Weg zur perfekten Wasserhärte: Wie ich meine Zuchtbecken individuell einstelle

Es ist nicht nur der pH-Wert. Auch die Härte des Wassers entscheidet, ob Fische sich fortpflanzen – oder eben nicht. Am Anfang habe ich nur nach dem pH-Wert geschaut. Heute weiß ich: Die Wasserhärte – also Gesamthärte (GH) und Karbonathärte (KH) – sind entscheidend für eine stabile Zuchtumgebung. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie ich die Wasserhärte messe, einstelle und individuell auf meine Zuchtarten anpasse. 1. Was ist Wasserhärte überhaupt? Vereinfacht gesagt beschreibt: GH (Gesamthärte): die Menge gelöster Calcium- und Magnesiumionen KH (Karbonathärte): die Pufferkapazität gegen pH-Wert-Schwankungen (Hydrogencarbonat) Weiches Wasser = niedrige GH + KH. Hartes Wasser = hohe GH + KH. Viele Zierfische stammen aus sehr weichen Biotopen – z. B. Südamerika oder Südostasien. 2. Meine Zielwerte nach Fischart Apistogramma: GH 3–5, KH 1–2 Skalare: GH 4–6, KH 2–3 Killifische: GH 2–4, ...