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Die Sache mit dem Futter: Warum Lebendfutter in der Zucht oft unterschätzt wird

„Du kannst keine gesunden Nachzuchten erwarten, wenn du deine Tiere mit Fast Food fütterst.“ Diesen Satz sagte ein alter Aquarianer zu mir – und ich habe ihn lange belächelt. Heute weiß ich: Er hatte recht. In der Zuchtpraxis ist die Fütterung oft der entscheidende Faktor. Und dabei ist Lebendfutter – ob Artemia, Mikrowürmchen oder Enchyträen – weit mehr als nur Ergänzung. Es ist Stimulus, Gesundheitsbooster und Aufzuchtsicherheit in einem. 1. Warum Trockenfutter nicht reicht Gutes Trockenfutter ist praktisch, hygienisch und nahrhaft. Es funktioniert hervorragend für die tägliche Grundversorgung. Doch bei der Zucht ist das nicht genug. Balzverhalten, Laichqualität und Jungfischentwicklung benötigen Impulse – und die liefert nur Lebendfutter: Bewegung: Lebendfutter regt den Jagdinstinkt an Frische: Es enthält aktive Enzyme, Mikroorganismen und Vitamine Akzeptanz: Selbst mäkelige Fresser nehmen Lebendfutter bereitwillig an ...