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Wenn Aufzuchtbecken zu Klassenzimmern werden: Meine tägliche Routine mit Jungfischen

Manchmal kommt es mir vor wie ein Klassenzimmer. Morgens Kontrolle, mittags gezielte Fütterung, abends Verhaltensbeobachtung – meine Aufzuchtbecken sind keine Deko, sie sind Lernorte. In diesem Beitrag nehme ich dich mit durch meinen Alltag mit Jungfischen. Was ich täglich prüfe, wann ich füttere, wie ich Wasserwechsel organisiere – und warum Routine für mich der Schlüssel zum Zuchterfolg ist. 1. Früh morgens: Kontrolle ohne Störung Vor dem ersten Kaffee: Taschenlampe in der Hand, still ans Becken. Ich schaue: Schwimmen alle Jungfische normal? Gibt es Verklumpungen? (Hinweis auf Sauerstoffmangel) Farbe und Klarheit des Wassers Ich öffne die Abdeckscheiben nicht – die Ruhephase der Nacht soll nicht abrupt enden. Ich notiere Auffälligkeiten, aber handle noch nicht. 2. Vormittags: erste Fütterung Je nach Alter der Fische variiert mein Futter: 0–3 Tage: Infusorien, Mikroorganismen aus Moos 3–7 Tage:...

Der perfekte Zuchttank für Anfänger: Meine 60-Liter-Empfehlung

Du willst endlich mit der Zucht anfangen – aber weißt nicht, wie groß dein erstes Becken sein soll? Ich sage dir: 60 Liter. Nicht mehr. Nicht weniger. Warum ich diesen Wert für ideal halte und wie mein eigenes 60-l-Zuchtbecken aussieht, erzähle ich dir heute in diesem Beitrag. Egal ob du Apistogramma, Guppys oder kleine Welse züchten willst – mit diesem Set-up hast du einen stabilen Start. 1. Warum gerade 60 Liter? Groß genug für stabile Wasserwerte Klein genug für präzise Kontrolle Handlich, günstig und in fast jeder Wohnung unterzubringen Passt zu den meisten Innenfiltern und Heizungen aus dem Standardhandel Ich habe meine erfolgreichsten Erstzuchten mit genau dieser Größe begonnen. Weniger bedeutet oft Stress – mehr kann für Anfänger zu komplex sein. 2. Mein bevorzugter Aufbau – Schritt für Schritt Becken: 60 × 30 × 30 cm, ohne Abdeckung – offenes System mit LED-Licht Bodengrund: feiner, abgerundeter Ki...