Laichräuber im eigenen Becken: Wie ich meine Eier rette
Der Moment, in dem du das erste Gelege siehst, ist magisch – und gleichzeitig ein Wettlauf gegen die Zeit. Kaum hat das Weibchen die Eier an die Scheibe geklebt, lauert oft schon die Gefahr: Laichräuber. Und manchmal sind es genau die Fische, die du liebevoll aufgezogen hast. In diesem Blogpost zeige ich dir, wie ich in meinen Becken mit laichfressenden Mitbewohnern umgehe, welche Schutzstrategien funktionieren – und wann ich eingreife oder einfach der Natur ihren Lauf lasse. 1. Wer frisst eigentlich die Eier? Die Klassiker unter den Laichräubern sind: Andere Fischarten (z. B. Salmler, Barben, größere Welse) Elterntiere selbst – oft bei Erstlaichern oder gestressten Paaren Schnecken, Garnelen und sogar Krebse Meine Erfahrung: Auch friedliche Arten wie Amanogarnelen oder Antennenwelse knabbern gelegentlich an Gelegen, vor allem nachts oder bei Lichtmangel. 2. Sofortmaßnahmen beim Entdecken eines Geleges Ich hab...